Montag, 26. November 2012

Schreibübung



Es ist mal wieder so weit, dass ich etwas poste. Nach der Kurzgeschichte wollte ich nicht nochmal sofort etwas posten, damit man auch mit dem Lesen hinterher kommt ;) 
Am Wochenende werde ich Plätzchen backen und euch die Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten. Außerdem habe ich noch vor, ein paar Fotos auf unserem sogenannten "Glühweinfest" in unserer Nachbarschaft zu schießen. Also, (auch wenn heute erst Montag ist) freut euch aufs Wochenende!

Außerdem wollte ich mal die ganzen Blogvorstellungen erwähnen, die zur Zeit laufen. Ich finde es eine klasse Idee und hoffe, dass ich auch gewinne. Zur Zeit starten Janika, Jenni♥, den 99 Seifenblasen und Anna dieses Geschenk an ihre Leser. Eine tolle Gelegenheit, also versucht euer Glück ;)

Heute präsentiere ich euch eine Schreibübung, eine kurze Geschichte über einen "Fisch im Aquarium". Ich hoffe, sie gefällt euch und ihr hinterlasst mir einen Kommentar.

♥Aliah


Der Fisch im Aquarium

Martin trommelte sachte mit seinen Fingerspitzen an das Glas vom Aquarium. Ein Zwergbuntbarsch bahnte sich gerade einen Weg durch die Aquariumverzierung, als das Glas erzitterte. Der Junge bestaunte mit großen Augen, kniend, was die verschiedenen Lichteinfälle mit den Glanzschuppen des Fisches bewirkten. Die hellroten Flossen ließen Flibby, den Fisch, wie ein Schnelltaucher durch das Wasser sausen. Wenn er seine Schwanzflosse seitwärts schwang, glänzten die blauen Schuppen am Kopfübergang auf und wie eine Laola-Welle setzte die Reflexion ihren Weg fort. Der vierjährige Junge machte mit seinem Mund die Bewegungen des Fisches nach, wenn dieser seine Luft raus ließ. Auch die Augen von Martin konnte man mit den Glubschaugen von Flibby vergleichen, so sehr faszinierte der Fisch ihn. Doch plötzlich drehte sich Flibby zu ihm. Seine Augen schienen Martins zu durchbohren. Eine Luftblase verlies Flibbys Mund und plötzlich, mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit schwamm er auf Martin zu. Er prallte gegen das Aquariumglas und lies es erzittern. Mit einem Schrei stürzte Martin aus seiner Hockposition nach hinten und landete auf seinen vier Buchstaben. Mit aufgerissenen Augen starrte er den so harmlos gedachten Zwergbuntbarsch an. Plötzlich veränderte der Fisch sich vor Martins Augen. Er wurde größer und seine Schuppen verwandelten sich in ein Metallgrau. Wieder stieg eine Luftblase auf und Martin bekam nur ein Krächzen heraus, als er die vielen spitzen Zähne im Maul des Fisches sah. Martins Mutter schien den Schrei gehört zu haben und stürzte in Martins Zimmer. Er blickte seine Mutter mit ängstlichen Augen an und deutete mit seiner Hand aufs Aquarium. Doch da schwamm nur ein friedlicher Zwergbuntbarsch der ab und zu ein paar Blubberblasen von sich gab. 
„Mum, da… der Fisch… Mum…Zähne..“, brachte Martin noch hervor, bevor er in ein Wasserfall aus Tränen ausbrach. Sofort eilte seine fürsorgliche Mutter zu ihm und nahm ihn in die Arme. Nach ein bisschen Wiegen und beruhigenden Tätscheleinheiten musste sich die Taschentuchfabrik einen neuen Hauptkunden suchen. An der wohlig warmen Brust von seiner Mutter merkte er auch wie sein Herzschlag sich wieder normalisierte und Martin drehte langsam den Kopf. Alles schien normal zu sein. Glänzende Schuppen, rote Flossen und ein typischer Fischmund. Keine Zähne, kein grau. Was hatte sich der Junge denn nur eingebildet? Um die Nähe seiner Mutter noch ein wenig zu genießen, vergrub er sich mehr in ihren Armen und schloss die Augen. Schon bald hörte man gleichmäßiges langsames Atmen. Doch wenn er später richtig ins Bett gehen würde, lauerten die Monsterfischträume schon. Und wer weiß, vielleicht beobachtet ihn genau so ein Fisch. Vielleicht war es gar kein Traum, dass bald merkwürdige Unfälle in der Familie auftreten. Vielleicht hatte dies alles mit dem scheinbar harmlosen Zwergbuntbarsch zu tun, doch wer würde einem vierjährigen Jungen glauben, dessen Hobby zum größten Teil aus Fernsehen besteht?

Kommentare:

  1. Lovely blog :)
    Tu veux que l'on se suivent ?/ Want to follow each other ?
    Maya
    http://hermesetmaya.blogspot.fr/2012/11/comment-faire-une-tresse-epi-ce-ble.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Merci beaucoup :) Oui on peut/ yes we can.

      Salutations
      Aliah♥

      Löschen
  2. Schau doch mal bei uns vorbei, wir verlosen Adventsblogvorstellungen und würden uns sehr über deine Teilnahme freuen!
    LG, Louisa von www.neunundneunzigseifenblasen.de/2012/11/gewinne-eine-adventsblogvorstellung.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank für deinen Kommentar :) Gerne schau ich mal vorbei und hoffe dass ich mitmachen kann :)

      Liebes Grüßle
      Aliah

      Löschen
  3. Schöne Geschichten <3

    Lg Nadine

    http://tinyvictim.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
  4. Habe ich gesehen, ja. :-) Und klar folge ich dir. :-) Woah ja habe ich bei deiner Sidebar gesehen und die sind richtig gut, wenn nicht besser als meine. :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke :) Haha, das glaub ich nicht ;)

      Löschen

Über einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen, aber bitte achte darauf, dass es keine anstößigen oder beleidigende Inhalte enthält. Danke :)♥